Busen-Attacke auf Abtreibungsgegner

KiezStadt


Mitte –  

Eigentlich sollte der „Marsch für das Leben“ ein Schweigemarsch werden. Aber es wurde ziemlich laut ...

Rund 1000 Christen demonstrierten mit weißen Kreuzen gegen Abtreibung. Gegen 14 Uhr setzte sich der Zug vor dem Bundeskanzleramt in Bewegung. Feministische Gegendemonstranten, die nicht angemeldet waren, skandierten da bereits: „Kein Gott, kein Staat, kein Patriarchat.“ Und 14.12 Uhr wurde es richtig bunt. Femen-Aktivisten mischten sich unter die Abtreibungsgegner und entblößten sich. 14 Minuten lang konnten sie von der Polizei fast unbehelligt ihre Show abziehen.

Premiere: Die Femen bekamen erstmals keine Anzeige. Die Polizei hatte anderes zu tun: Feministinnen griffen Femen an! Mit dem Schlachtruf „Gegen den Rassismus, gegen Femen“ stürzten sich die einen unangemeldeten Gegendemonstranten auf die anderen unangemeldeten Gegendemonstranten. Die Abtreibungsgegner hingegen liefen einfach still weiter.

Verrückte Welt! „Wir sind für eine Trennung von Religion und Staat und für das Recht der Frauen auf Abtreibung“, sagte eine Femen-Sprecherin. „Aber es ist schade, wenn wir von prinzipiell Gleichgesinnten angegriffen werden. Wir Feministen sollten zusammenhalten.“ SKA

Die Aktivistinnen der Frauenrechtsgruppe FEMEN in voller Aktion.

Foto: dpa


Via: berliner-kurier.de


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About FEMEN

The mission of the "FEMEN" movement is to create the most favourable conditions for the young women to join up into a social group with the general idea of the mutual support and social responsibility, helping to reveal the talents of each member of the movement.

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