Fast gänzlich nackt auf dem Altar: Die Femen-Aktivistin im Dom Foto: DPA – Kölner Stadt

Köln

Nach der Störung einer Weihnachtsmesse im Kölner Dom durch eine halbnackte Aktivistin ermittelt die Polizei gegen einen Kirchgänger, der ihr fest ins Gesicht geschlagen hat. Ein Polizeisprecher bestätigte am Donnerstag einen Bericht der „Bild“-Zeitung, dass wegen Körperverletzung gegen einen 61-Jährigen ermittelt werde. In einem Video ist zu sehen, wie der Mann aus den vorderen Bankreihen auf die bereits überwältigte 20-Jährige zugeht, mit der linken Hand weit ausholt und mit Wucht zuschlägt. Die Frau war am 25. Dezember bei einer Messe mit Kardinal Joachim Meisner fast nackt auf den Altar gesprungen und hatte so für einen Eklat gesorgt.

Die Berichterstattung darüber hat ein breites Echo der Leser des „Kölner Stadt-Anzeiger“ ausgelöst. Die einen nehmen sie in Schutz, die anderen verleihen ihrem Unmut Ausdruck. Wir haben einige Reaktionen gesammelt. (ksta mit dpa)


Billige Reaktion

Wie schön ist es doch, sich so selbstsicher aufzuregen. Man fühlt sich von allen getragen und weiß sich auf der richtigen Seite. Ich finde es ein wenig billig, sich über so einen naiven Provoziervorgang zu echauffieren. Alle wollen es nicht hochspielen; aber es wird über Tage über diese sinnlose Provokation berichtet. Sich über etwas aufzuregen, was für jeden sichtbar in unserer Stadt geschieht, wenn man es sehen will, halte ich für mutig und sinnvoll; aber so einen studentischen Kinderkram sollte man mit einer kleinen Notiz abtun.

Inge Kaiser, Köln


Via: ksta.de


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