Mit Hitler-Bärten und Hakenkreuzen gegen Sextourismus

"Sex slavery is facism": Protest auf Reeperbahn gegen Prostitution und Unterdrückung im Gastgeberland der Fußball-EM

Hamburg - Drei Ukrainerinnen von "Femen" haben auf der Hamburger Reeperbahn gegen Sextourismus und Prostitution protestiert. Die Aktivistinnen aus dem Gastgeberland der Fußball-Europameisterschaft wollten damit am Sonntag nach eigenen Angaben ein Zeichen gegen Prostitution und Unterdrückung der Frau setzen.

"Sex slavery is facism"

Die Frauen provozierten, wie immer nur in Unterhose gewandet, diesmal zusätzlich mit aufgemalten Hakenkreuzen und Hitler-Bärten sowie ungeschnallten Dildos. Sie marschierten vom Spielbudenplatz bis zur Bordellgasse Herbertstraße, riefen Parolen wie "sex slavery is facism" und streckten immer wieder die Hand zum Hitler-Gruß in die Luft.

Die Sexindustrie sei eine Form des Faschismus, weil sie unterdrücke, teilte die Gruppe mit. Das solle mit den Hakenkreuzen und der Anspielung auf das Dritte Reich gezeigt werden. 

Ohne Unterlass

Bereits zum Auftaktspiel der Fußball-Europameisterschaft hatten Aktivistinnen der Gruppe in Warschau ebenfalls gegen Sextourismus demonstriert. In ihrer Heimat sorgt die Femen-Gruppe seit längerem mit ihren Auftritten für Aufsehen. (APA, 11.6.2012)


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Femen: "Die UEFA als Oberzuhälter"

Via: diestandard.at


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